Kleinere Beteiligungen sind nicht meldepflichtig. Daher kann niemand genau sagen, in welchem Umfang sich ausländische Investoren in Deutschland engagieren. Hier einige wichtige chinesische Investments in Deutschland, die bekannt sind:
-Krauss-Maffei: Im Januar 2016 verkaufte der kanadische Finanzinvestor Onex den Spezialmaschinenbauer Krauss-Maffei (das ist nicht der Panzerbauer) für 925 Millionen Euro an ChemChina.
-Kuka: Im Sommer 2016 übernahm der chinesische Midea-Konzern für 4,5 Milliarden Euro rund 95 Prozent am Augsburger Roboterbauer Kuka.
-Ledvance: 2017 kaufte ein chinesisches Konsortium das traditionelle Lampengeschäft von Osram. Mehrere deutsche Produktionsstandorte sollen jetzt aufgegeben werden.
-Ista: Der Energie-Dienstleister ging im Sommer 2017 für 4,5 Milliarden Euro an den chinesischen Milliardär Li Ka-shing.
-Daimler: Der chinesische Autokonzern Geely sicherte sich im Februar dieses Jahres 9,7 Prozent der Daimler-Aktien und wurde größter Anteilseigner der Stuttgarter.
-Cotesa: Der sächsische Flugzeugbau-Zulieferer ging im Mai 2018 an AT&M, die Tochter eines chinesischen Staatskonzerns.