Aktuelles in kürze

von Redaktion

ADAC trennt sich von Finanzchef

Der ADAC-Konzern trennt sich von seinem Finanzchef Ralf Spielberger mit sofortiger Wirkung. Der Aufsichtsrat der ADAC SE sei mit Spielberger übereingekommen, dass er seine Tätigkeit „im gegenseitigen Einvernehmen beendet“, und bedaure den Weggang, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Zu den Gründen der Trennung wollte sich der ADAC nicht äußern.

Siemens soll die Londoner U-Bahn mit einer neuen Zugflotte ausrüsten. Wie die Londoner Verkehrsbetriebe am Freitag mitteilten, wollen sie zunächst für 1,7 Milliarden Euro 94 U-Bahn-Züge kaufen, die ab 2023 die aus den 1970er-Jahren stammenden Züge auf der Picadilly-Linie ersetzen. Geplant sei, danach auch die Züge für drei weitere Linien bei Siemens zu bestellen. Der Vertrag ist noch nicht in trockenen Tüchern – Wettbewerber haben noch zehn Tage Zeit, Einwände zu erheben.

Deutschland hat mit 767 Unternehmen die höchste Dichte von Apple-Zulieferern in Europa. Das geht aus aktuellen Zahlen des iPhone-Konzerns hervor. Demnach zahlte Apple zudem seit dem Start seines App Store vor zehn Jahren eine Milliarde Dollar an deutsche App-Entwickler aus. Die App-Anbieter bekommen auf der Plattform in der Regel 70 Prozent vom Verkaufserlös.

In Bayern gibt es immer mehr Wohnungen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl um 58 427 im Vergleich zu 2016, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Fürth mitteilte. 6,4 Millionen Wohnungen waren es demnach zum Stichtag am 31. Dezember 2017 im Freistaat. Ein Großteil befindet sich in Mehrfamilienhäusern. Die bayerische Durchschnittswohnung ist rein rechnerisch 97,4 Quadratmeter groß, in ihr leben zwei Menschen. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden in Bayern mehr Wohnungen geschaffen, als abgerissen oder umgewandelt wurden.

Der Autobauer Volkswagen hat im Mai auch dank seiner Modelloffensive knapp eine Million Fahrzeuge weltweit an Kunden ausgeliefert. Trotz des Dieselskandals stieg der Absatz über sämtliche Konzernmarken hinweg um 6,1 Prozent auf 953 400 Fahrzeuge, wie VW am Freitag mitteilte.

In der Eurozone hat sich die Inflation wegen hoher Energiepreise deutlich verstärkt. Die Verbraucherpreise seien im Mai um 1,9 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistik-amt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Damit gab es die höchste Rate seit April 2017.

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