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von Redaktion

USA: Harley zieht Produktion ab

Harley-Davidson wird wegen der EU-Vergeltungszölle auf amerikanische Waren einen Teil seiner Produktion aus den USA verlagern. Dadurch soll eine Preiserhöhung für Kunden in Europa vermieden werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Anhebung der EU-Zölle von bisher 6 auf 31 Prozent mache ein Motorrad von Harley-Davidson in Europa im Schnitt um 2200 Dollar teurer. Bis die Verlagerung der Produktion binnen 9 bis 18 Monaten über die Bühne geht, werde Harley-Davidson diese Kosten selbst tragen, hieß es. Das bedeute allein für den Rest dieses Jahres eine Belastung von voraussichtlich 30 bis 45 Millionen Dollar. Harley-Davidson hat Werke außerhalb der USA in Brasilien, Indien und Thailand. Diese Fabriken sollen nun ausgebaut werden.

Der chinesische Großaktionär Ningbo Jifeng will die geplante Übernahme des deutschen Autozulieferers Grammer bis Ende des dritten Quartals durchziehen. Wie bereits im Mai angekündigt, bietet Ningbo Jifeng 60 Euro je Aktie des SDax-Konzerns, wie die Chinesen mitteilten. Bei 12,6 Millionen ausstehenden Aktien liegt der Wert der Übernahme damit bei insgesamt rund 756 Millionen Euro. Die Angebotsfrist beginne an diesem Montag und ende am 23. Juli. Die Mindestannahmequote liegt bei 50 Prozent plus einer Aktie. Ningbo Jifeng besitzt bereits mehr als 25 Prozent der Anteile.

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