Die Schwäche der Währung Lira macht das Leben für Verbraucher in der Türkei immer teurer. Wie das Statistikamt Turkstat am Dienstag in Ankara mitteilte, lagen die Preise im Juni um 15,4 Prozent über dem Stand des Vorjahres. Das ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2003. Im Mai hatte die Teuerung bezogen auf das Vorjahr noch bei 12,2 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich legten die Verbraucherpreise im Juni ebenfalls kräftig um 2,6 Prozent zu. Im Mai waren sie deutlich schwächer um 1,3 Prozent gestiegen.
Der unter Druck geratene Smartphone-Anbieter HTC streicht 1500 Arbeitsplätze in seiner Produktion in Taiwan. Damit fällt fast jeder Vierte der weltweit 6450 Jobs weg. Die Aktie reagierte auf die Ankündigung am Dienstag mit einem Sturz um fast sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Herbst 2015. HTC kämpft schon länger mit Absatzproblemen. Im Smartphone-Markt setzten sich neben den beiden Spitzenreitern Samsung und Apple zuletzt vor allem chinesische Anbieter durch.
China rüstet sich für eine Eskalation im Handelskonflikt mit den USA. Angesichts der jüngsten Schwäche der chinesischen Währung versicherte die Notenbank in Peking, einem Kursverfall des Yuan nicht tatenlos zusehen zu wollen. Die chinesische Wertpapieraufsicht bereite sich darauf vor, auf Turbulenzen an den Märkten zu reagieren.