Aktuelles in kürze

von Redaktion

Branche fürchtet E-Bike-Versicherung

Im vergangenen Jahr lag der Wert der verkauften Elektro-Fahrräder erstmals über dem herkömmlicher Zweiräder. Das ergaben Berechnungen des Kölner Marktforschungsinstituts IFH. Mit einem Anteil von 51 Prozent am Gesamtumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro ist demnach mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes auf die neuen Trend-Räder entfallen. Als Erfolgsgrund gilt dabei die Versicherungsfreiheit der sogenannten Pedelecs, also der E-Bikes, die auf eine Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde gedrosselt sind. Für Aufregung in der Branche sorgt eine von der EU-Kommission angestoßene Diskussion über eine Ausweitung der Versicherungspflicht auch auf die Pedelecs.

Der Stellenabbau bei Opel bleibt wie im Mai verabredet vorerst auf 3700 Jobs begrenzt. Die verbleibenden mehr als 15 000 Arbeitsplätze bei dem Autobauer, der seit knapp einem Jahr zum französischen PSA-Konzern gehört, sind bis einschließlich Juli 2023 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Diese vor gut fünf Wochen vereinbarten Eckpunkte wurden nun in einem Zukunftstarifvertrag fixiert, wie Opel-Geschäftsleitung, IG Metall und Gesamtbetriebsrat am Freitag mitteilten.

Zum Beginn der Urlaubszeit in Frankreich hat ein neuer Bahnstreik den Zugverkehr gestört. Obwohl die von ihnen kritisierte Bahnreform der Regierung schon verabschiedet wurde, hatten zwei große Gewerkschaften erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Am Freitag wurde deshalb jeder fünfte TGV-Hochgeschwindigkeitszug gestrichen. Auch am Samstag, dem ersten Ferientag für französische Schüler, dürften Verbindungen ausfallen.

Der Flugzeugbauer Airbus rechnet in den nächsten 20 Jahren mit einem weiter steigenden Bedarf an Verkehrsjets. In den Jahren 2018 bis 2037 würden weltweit voraussichtlich 37 390 neue Passagier- und Frachtmaschinen benötigt, teilte das Unternehmen mit. Das sind rund 2500 Maschinen mehr, als 2017 für die folgenden zwei Jahrzehnte vorausgesagt. Bei den Passagierflugzeugen bezieht sich Airbus auf Typen mit mindestens 100 Sitzplätzen.

Der insolvente Bootsbauer Bavaria will noch im Juli einen Vertrag mit einem neuen Investor abschließen. „Zielsetzung ist es, im Juli 2018 einen Investor präsentieren zu können“, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Keine Auskunft gab es zur Frage, wie weit der Findungsprozess bereits fortgeschritten ist.

Der Bootsbauer aus Giebelstadt (Kreis Würzburg) hatte im April nach Zahlungsschwierigkeiten Insolvenz angemeldet.

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