Düsseldorf – Der vor vier Monaten bei einem Säureanschlag schwer verletzte Energiemanager Bernhard Günther ist über Täter und Motiv noch immer im Ungewissen. Die Ermittler hätten „wohl noch keine konkrete Spur zu den Tätern“, sagte Günther dem „Handelsblatt“. Unklar sei nach wie vor, ob der Angriff ihm als Privatperson oder als Finanzchef des Energiekonzerns Innogy gegolten habe. Günther war am 4. März nach dem Joggen kurz vor seinem Wohnhaus in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Aus medizinischer Sicht scheine er „alles in allem noch Glück in Unglück gehabt zu haben“, sagte Günther. Sein Sehvermögen sei intakt. dpa