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von Redaktion

China und Norwegen bei E-Autos an Spitze

China und Norwegen sind im ersten Halbjahr 2018 weltweit die wichtigsten Treiber der Elektromobilität geblieben – aber auch auf anderen Märkten nehmen E-Autos Fahrt auf. Im Reich der Mitte dominierten chinesische Hersteller gleichzeitig zunehmend den E-Auto-Markt, sie entwickelten sich zu ernsten Konkurrenten der etablierten Hersteller, ergab eine am Donnerstag vorgestellte Studie des CAM-Instituts in Bergisch Gladbach. Auf den ersten 20 Plätzen der meistverkauften E-Modelle sei das amerikanische Unternehmen Tesla – auf Platz 19 mit dem Model X – der einzige ausländische Hersteller. Verkauft wurden in China in der ersten Jahreshälfte rund 412 000 Elektroautos – ein Plus von 111 Prozent. In Norwegen wurden 35 788 E-Autos abgesetzt, 32 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Wegen verbotener Preisabsprachen und des Austauschs wettbewerblich sensibler Informationen hat das Bundeskartellamt gegen sechs Edelstahlunternehmen und einen Branchenverband Bußgelder von insgesamt rund 205 Millionen Euro verhängt. Ins Rollen gekommen ist das Verfahren Ende 2015 mit einer branchenweiten Durchsuchung nach einem sogenannten Kronzeugenantrag des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine, wie das Kartellamt berichtete. Die Hersteller haben nach Angaben der Wettbewerbshüter unter anderem die Berechnung für sogenannte Schrott- und Legierungszuschläge für Edelstahlprodukte untereinander abgestimmt.

Das Auf und Ab an den Aktienmärkten hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Der Dax, den der Handelskonflikt zwischen den USA und China am Vortag noch stark unter Druck gesetzt hatte, erholte sich um 0,61 Prozent auf 12 492,97 Punkte.

Für ein wenig Beruhigung an den Finanzmärkten sorgte der Nato-Gipfel in Brüssel. Dort hatte US-Präsident Donald Trump zugesichert, weiter zum Verteidigungsbündnis zu stehen. Gleichzeitig stellte Kanzlerin Angela Merkel höhere Ausgaben für die Verteidigung in Aussicht. Zum Thema Handelskonflikt gab es am Donnerstag nichts Neues.

Die Aussicht auf steigende Zuschüsse einer Gesundheitsbehörde für Dialyse-Patienten in den USA trieb die Aktien von FMC an die Spitze des Dax. Der Kurs steige um 2,09 Prozent.

Im MDax sprangen die Gerresheimer-Aktien um 7,62 Prozent auf ein Rekordhoch. Rheinmetall profitierten von der Aussicht auf steigende Verteidigungsausgaben. Die Aktien kletterten um 5,23 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,17 auf 0,18 Prozent.

Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1658 (Mittwoch: 1,1735) Dollar fest.  dpa

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