Aktuelles in kürze

von Redaktion

Fernzüge im Juni häufiger verspätet

Fahrgäste in ICE und Intercitys haben im Juni häufiger Verspätungen hinnehmen müssen. Lediglich 74,7 Prozent der Fernzüge erreichten ihr Ziel pünktlich, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Monatsstatistik der Deutschen Bahn hervorgeht. Damit entfernt sich die Bahn weiter von ihrem Jahresziel von 82 Prozent pünktlicher Züge. Im Mai hatte die Quote noch bei 75,8 Prozent, im Vorjahresmonat bei 76,5 Prozent gelegen. Nach Definition der Bahn gelten Züge als pünktlich, wenn sie weniger als sechs Minuten nach der planmäßigen Ankunftszeit eintreffen.

Mit bundesweiten Streiks hat die Gewerkschaft Verdi den Sonderverkaufstag Primeday beim Internet-Händler Amazon begleitet. Beteiligt hätten sich rund 2400 Mitarbeiter, berichtete ein Gewerkschaftssprecher in Berlin. Nach seiner Einschätzung sei das Streikziel eines wirtschaftlichen Schadens erreicht worden, auch wenn Amazon mit Ersatzmannschaften den Betrieb aufrechterhalte. In den Zentren Graben (Schwaben) und Rheinberg seien die Manager aufgefordert worden, selbst mit Hand anzulegen.

Hotels und Gaststätten in Deutschland haben im Mai ein deutlich schwächeres Geschäft erlebt. Die Wirte und Hoteliers setzten zu unveränderten Preisen (real) 2,4 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Besonders hart traf es Beherbergungsbetriebe (-6,3 Prozent) und Caterer (-6,7 Prozent).

Der europäische Automarkt ist in der ersten Jahreshälfte trotz der Dieselkrise deutlich gewachsen. Seit dem Jahresanfang legte die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern um 2,9 Prozent zu, berichtete der Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Deutschland meldete dieses Plus, in der Summe seien von Januar bis Juni EU-weit rund 8,4 Millionen Personenwagen neu zugelassen worden.

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