Wiesbaden – Erneuter Dämpfer für die deutsche Industrie: Im Juni sind bei den Unternehmen 4,0 Prozent weniger Bestellungen eingegangen als im starken Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Experten sehen eine mögliche Ursache in der Furcht vor einem Handelskrieg. Seit Beginn des Jahres sind die Auftragseingänge in der Industrie damit in fünf von sechs Monaten gefallen. Deutschlands Maschinenbauer trotzen dagegen mit einem kräftigen Plus dem Trend. Der Aufschwung setzt sich nach Einschätzung von Volkswirten zwar fort, er dürfte aber schwächer ausfallen als zunächst erwartet. Der Durchhänger im Juni in der Industrie fiel deutlich stärker aus als von Analysten erwartet, die mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Im Vergleich zum Juni 2017 sank der Auftragseingang um 0,8 Prozent. dpa