Der Einbruch des Schwergewichts Bayer hat den deutschen Leitindex belastet. Das Börsenbarometer schloss nach zwei schwachen Wochen 0,53 Prozent tiefer bei 12 358,74 Punkten.
Der Euro knüpfte zunächst an die Kursverluste der vergangenen Tage an und fiel auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Ein Euro kostete zeitweise 1,1365 US-Dollar. Später erholte sich der Euro und wurde am Nachmittag bei 1,1430 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1403 (Freitag: 1,1456) US-Dollar fest. Der Euro verliert derzeit an Wert, weil der Kursverfall der türkischen Lira Sorgen um einige europäische Banken mit viel Geschäft in der Türkei hervorruft. Erfasst werden von der Lira-Krise auch zunehmend Währungen von großen Schwellenländern. Gestern stand besonders der südafrikanische Rand unter Druck, der zwischenzeitlich um zehn Prozent absackte. Auch der mexikanische Peso gab nach.