Aktuelles in kürze

von Redaktion

BA will stärker für Ausbildung werben

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will im kommenden Jahr ihre Berufsberatung an Schulen intensivieren. „Wir wollen in den Oberstufen der Gymnasien verstärkt beraten“, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Ziel sei nicht, Jugendlichen das Studieren auszureden, sondern ihren Blick auf das Wahlspektrum zu verbreitern. „Man muss zeigen, dass die duale Ausbildung keine Sackgasse ist.“ Die Abbruchquoten an den Universitäten seien beträchtlich, gerade bei den Bachelor-Studiengängen, so Scheele. „Da ist es bei dem ein oder der anderen sicherlich vernünftig, auch in Richtung duales Studium oder duale Ausbildung zu beraten.“

Der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) will Investoren in das ländliche Bayern locken. „Wir müssen Unternehmen dafür begeistern, auch außerhalb der Metropolregion München zu investieren“, sagte er der „Abendzeitung“. Die neue Wirtschaftsagentur des Freistaats solle ihren Fokus nun auf den ländlichen Raum richten. „Damit können wir auch die Pendlerströme eindämmen“, so Pschierer. Dass Firmen vor allem die Landeshauptstadt als attraktiven Standort erkennen, bezeichnete er als „ein Problem der Wahrnehmung“. Die ländlichen Räume hätten riesige Fortschritte gemacht.

Die Preise für Schweinefleisch müssen nach Ansicht des Deutschen Bauernverbandes drastisch erhöht werden. Sonst drohe einigen der von neuen Tierschutzauflagen gebeutelten Schweinemästern der Bankrott, warnte Verbandsvizepräsident Werner Schwarz in der „Rheinischen Post“. „Schweinefleisch müsste für die Verbraucher fast doppelt so teuer werden, damit wir die Tierschutzvorgaben wie die Kastration von Ferkeln unter Narkose oder deutlich mehr Platz für die Sauen erfüllen können – ohne bankrott zu gehen.“

Vor einigen Monaten stellte die einst zweitgrößte deutsche Airline die Rechte für die Marke „Airberlin“ zum Verkauf – jetzt liegt der Plan erst einmal auf Eis. Sowohl die Markenrechte als auch die Domain „airberlin.de“ sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt veräußert werden, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther sagte. Das habe einen einfachen Grund: Mehr als 1,3 Millionen Gläubiger (die meisten Passagiere) müssten betreut werden. Für sie sei unter anderem eine Internetseite als Anlaufstelle eingerichtet worden, die den Markennamen nutze.

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