Aktuelles in kürze

von Redaktion

ADAC: Sprit bleibt vorerst teuer

Die Preise für Benzin und Diesel verharren in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Wie der ADAC mitteilte, sank der Preis für einen Liter Super E10 gegenüber der Vorwoche nur um 0,2 Cent auf durchschnittlich 1,465 Euro. Ein Liter Diesel kostete 1,296 Euro und war damit 0,1 Cent günstiger. Als Grund für den leichten Rückgang führte der ADAC an, dass der Rohölpreis für ein Barrel der Sorte Brent auf dem Weltmarkt um einen Dollar sank. Zudem gewann der Euro gegenüber dem Dollar an Wert. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, werden die Importe für Deutschland günstiger.

Im Skandal um sexuelle Belästigung und Diskriminierung bei Uber will der Fahrdienst-Vermittler mehreren hundert Angestellten Entschädigungen zahlen. Laut einem Einigungsvorschlag sollen 56 derzeitige und ehemalige Beschäftigte, die sexuell belästigt worden waren, eine Gesamtsumme von 1,9 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) erhalten, also rund 33 9000 Dollar pro Person. Die Einigung muss noch von einem kalifornischen Richter abgesegnet werden.

Ein Kursrutsch bei Autowerten nach einer weiteren Gewinnwarnung von Continental (siehe Seite 9) hat den Dax am Mittwoch nahezu seine gesamten Gewinne gekostet. Der deutsche Leitindex schloss lediglich 0,01 Prozent höher bei 12 385,70 Punkten, nachdem er am Vormittag noch bis auf knapp 12 439 Punkte und damit über sein Vortageshoch geklettert war.

Auch für andere Autozulieferer war die Prognosesenkung ein Dämpfer. Am MDax-Ende verloren Schaeffler 5,73 Prozent, Hella, Dürr und Leoni verzeichneten im Conti-Sog Abschläge zwischen mehr als 4 und gut 3 Prozent. Im Kleinwerteindex SDax büßten ElringKlinger rund 2 Prozent ein. Die im Dax notierten Papiere der Autobauer Daimler, Volkswagen und BMW verloren bis zu gut 1 Prozent.

Gestützt wurde der deutsche Leitindex unter anderem von Kursgewinnen bei als defensiv geltenden Werten. So legten die Anteile des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care um 1,61 Prozent zu, diedes Haushaltsprodukte-Herstellers Henkel rückten um fast 1 Prozent vor.

Unter den Aktien der Biotechunternehmen gewannen Evotec als bester TecDax-Wert mehr als 3 Prozent. Kursgewinne von rund 8 Prozent schließlich verzeichneten an der SDax-Spitze die Anteile von Zooplus nach Zahlen für das zweite Quartal.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,14 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1616 (Dienstag: 1,1502) Dollar fest.  dpa

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