Aktuelles in kürze

von Redaktion

Fahrverbote: Strafe in Stuttgart 80 Euro

80 Euro soll es kosten, wenn Autofahrer in Stuttgart gegen die ab Januar geplanten Dieselfahrverbote verstoßen. Eine Sprecherin des baden-württembergischen Verkehrsministeriums sagte am Donnerstag, die Polizei werde stichprobenartig den fließenden und stehenden Verkehr in der Umweltzone kontrollieren. Diesel-Autos der Abgasnorm Euro 4 und niedriger sollen nach Plänen der Landesregierung ab 2019 nicht mehr in die Umweltzone einfahren dürfen. Das geplante Bußgeld in Stuttgart ist deutlich höher als die 20 Euro in Hamburg, wo bereits seit Ende Mai Diesel-Fahrverbote auf zwei Straßen gelten.

Angesichts tausender US-Klagen im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat geht der Agrarriese Bayer in die Offensive. „Wir sind darauf eingestellt, das Produkt energisch zu verteidigen“, sagte Bayer-Chef Werner Baumann. Mit den zusammengelegten Rechtsabteilungen von Bayer und dem übernommenen US-Saatgutriesen Monsanto könne man besonders effektiv vorgehen. Nach Angaben von Baumann waren Stand Ende Juli rund 8000 Klagen in den USA wegen Glyphosat anhängig.

Im Umbruch der Autobranche hin zu E-Mobilität und Digitalisierung will Volkswagen Milliarden in die Vernetzung seiner Autos stecken. 3,5 Milliarden Euro sollten bis 2025 in eine Digitalisierungsoffensive fließen, kündigte der Konzern in Berlin an. Mit digitalen Angeboten und Diensten sollten künftig hohe Umsätze erzielt werden. VW plant dazu auch Kooperationen und Übernahmen. Autos würden „zunehmend zu digitalen „Devices“ auf Rädern“, sagte Marken-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann.

Der Dax hat nach drei Gewinntagen in Folge leicht im Minus geschlossen. Der deutsche Leitindex gab am Donnerstag um 0,16 Prozent auf 12 365,58 Punkte nach. Etwas Gegenwind war von der tonangebenden Wall Street gekommen. Insgesamt aber hatte sich das Börsenbarometer den Tag über kaum bewegt. Im MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen hingegen gab es Gewinne von 0,36 Prozent auf 26 779,51 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,89 Prozent auf 2962,40 Zähler.

Größter Verlierer im Dax war erneut der Autozulieferer Continental nach der Gewinnwarnung vom Mittwoch und einem anschließenden Kurssturz von mehr als 13 Prozent. Die Aktie verlor weitere 4,29 Prozent. Mehrere Analysten hatten ihre Kursziele gekappt.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,15 Prozent auf 0,17 Prozent.

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