Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist im August deutlich gestiegen. Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte von 101,7 auf 103,8 Punkte, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut mitteilte. Demnach bewerten die befragten Unternehmer ihre aktuelle Lage erneut zufriedener, ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate waren sogar merklich besser als im Juli. Ifo-Präsident Clemens Fuest: „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Sommerhoch.“ Neben einer starken Binnenkonjunktur trage der Waffenstillstand beim Handelskonflikt mit den USA zur besseren Stimmung bei.
Fünf Jahre nach der Insolvenz des Stromanbieters Flexstrom ist Anklage wegen Untreue gegen den Gründer Robert Mundt erhoben worden. Wie eine Sprecherin der Berliner Strafgerichte am Montag sagte, geht es um Zahlungen an den damaligen Vorstandschef Mundt aus dem Dezember 2012. Das war wenige Monate vor dem Insolvenzantrag. Noch sei die Anklage aber nicht zur Hauptverhandlung zugelassen, sagte Jani.
Eine überraschend gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft und eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und Mexiko haben dem deutschen Aktienmarkt Auftrieb gegeben. Der Dax stieg am Montag um 1,16 Prozent auf 12 538,31 Punkte, den höchsten Stand seit gut zwei Wochen. Die Nachbarn USA und Mexiko haben ihre Streitigkeiten zum nordamerikanischen Handelsabkommen Nafta weitgehend beigelegt und wollen damit auch Kanada eine Brücke zum Wiedereintritt in die Gespräche bauen. Aus Branchensicht erholte sich der Autosektor vom jüngsten Verfall im Zuge der Gewinnwarnung von Continental. Im Dax gewannen die Papiere der Autobauer BMW, Volkswagen und Daimler jeweils mehr als 2 Prozent. Dax-Spitzenreiter waren Continental-Aktien mit einem Plus von rund 3 Prozent. Im MDax waren die Aktien der Autozulieferer Schaeffler, Hella und Leoni ebenfalls stark gefragt.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,16 Prozent am Freitag auf 0,19 Prozent.
Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1633 (Freitag: 1,1588) Dollar fest.