Sprachassistenten und künstliche Intelligenz gehören auf der Technik-Messe IFA in Berlin zu den großen Trends. Der Digitalverband Bitkom sagt dabei den smarten Lautsprechern mit solcher Software eine große Zukunft voraus. Bereits 13 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen einer Studie zufolge einen Amazon Echo, Google Home oder HomePod von Apple, wie der Verband zum Start der IFA mitteilte. Mehr als 1800 Aussteller präsentieren bei der Technik-Messe ab heute ihre neuesten Produkte.
Deutsche Autofahrer haben 2017 einer Studie zufolge 5,5 Milliarden Euro zu viel für Benzin und Diesel ausgegeben, weil ihre Wagen viel mehr verbrauchen als von den Herstellern angegeben. Die Zahlen veröffentlichte der Verband Transport & Environment am Mittwoch in Brüssel. Zuerst hatte die „SZ“ berichtet. Bisherige Tests liefen legal unter Idealbedingungen im Labor und bilden den tatsächlichen Verbrauch auf der Straße nicht ab. Die Kluft ist laut T&E seit dem Jahr 2000 drastisch gewachsen: von damals neun Prozent über dem angegebenen Verbrauch auf 42 Prozent im Jahr 2017.
Im festgefahrenen Konflikt beim Autozulieferer Neue Halberg Guss (NHG) hat die IG Metall der Arbeitgeberseite ein Ultimatum gestellt. Die derzeit laufende Schlichtung sei „in einer äußerst kritischen Situation“, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. Sofern bis zum nächsten Montag um 17 Uhr nicht „nennenswerte und belastbare Schritte zur Zukunft der NHG“ vorgelegt würden, werde der IG Metall-Vorstand noch am selben Tag „die notwendigen Beschlüsse fassen“. Eine Wiederaufnahme des Streiks sei eine Möglichkeit, sagte ein Sprecher.
Mit überschaubaren Gewinnen ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Weder Höchstmarken an der US-Technologiebörse Nasdaq noch starke Wachstumszahlen aus den Vereinigten Staaten vermochten die Investoren wirklich aus der Reserve zu locken. Der Dax pendelte den Tag über um die Schlussmarke vom Dienstag und beendete den Handel mit einem Aufschlag von 0,27 Prozent auf 12 561,68 Punkte. Die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) knüpften mit einem Plus von gut zwei Prozent an ihre Vortagesgewinne an und waren damit Spitzenreiter im Dax. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Euro-Referenzkurs auf 1,1660 (Dienstag: 1,1710) US-Dollar fest. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,20 Prozent.