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von Redaktion

Musk: Jetzt in der „Logistik-Hölle“

Der geschaffte Produktionsschub beim neuen Elektroauto Model 3 stellt Tesla vor das nächste Problem: Die Firma von Elon Musk kommt mit der Übergabe der gebauten Fahrzeuge nicht mehr hinterher. „Sorry, wir sind von der Produktionshölle in die Auslieferungs-Logistik-Hölle geraten“, erklärte der Firmenchef auf Twitter. Er reagierte auf die Beschwerde einer Käuferin, die schrieb, dass ihr Auslieferungstermin immer weiter nach hinten geschoben werde. Musk versicherte, dass das Problem bald gelöst sein werde. Tesla hatte nur mit halbjähriger Verspätung die Marke von 5000 Fahrzeugen pro Woche beim Model 3 erreicht. Musk bezeichnete die Probleme als „Produktionshölle“ und übernachtete nach eigenen Angaben öfter im Werk, um die Fertigung selbst zu beaufsichtigen.

Die schwedische Einzelhandelskette H&M hat bessere Quartalszahlen vorgelegt als erwartet und damit ihren Aktienkurs in die Höhe getrieben. Das Unternehmen vermeldete einen Umsatz von 55,8 Milliarden Kronen (5,3 Milliarden Euro) für die Zeit von Juni bis August, das war ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und mehr als von Analysten prognostiziert.

Zum Wochenbeginn ist der deutsche Aktienmarkt nur schwer aus den Startlöchern gekommen. Erneut hielt die Sorge um weitere US-Strafzölle auf Importe aus China die Investoren von Käufen zurück. Der Dax gab am Montag um 0,23 Prozent auf 12 096,41 Punkte leicht nach.

US-Präsident Donald Trump will nun offenbar Ernst machen mit neuen Sonderzöllen. Trump wolle laut Medienberichten Importe aus China im Wert von weiteren 200 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen von zehn Prozent belegen. „Es ist immens wichtig, dass der Gesprächsfaden nicht wieder abreißt“, sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets angesichts der Handelsbeziehungen beider Länder. Andernfalls dürfte die Unsicherheit an den Finanzmärkten noch zunehmen.

Linde-Papiere fielen als Dax-Schlusslicht um 2,5 Prozent. Händler verwiesen auf einen Bericht des Mediendienstes MLex, wonach die Wettbewerbsbehörde FTC in den USA womöglich von den Fusionspartnern Linde und Praxair den Verkauf sämtlicher sich überlappender Aktivitäten in den Regionen fordern könnte, die von ihr überprüft werden.

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