Streit um zölle

China verteidigt Freihandel

von Redaktion

Peking – Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA hat Chinas Premierminister Li Keqiang den globalen Freihandel verteidigt. „Es ist wichtig, dass wir die Grundprinzipien des Multilateralismus und des Freihandels aufrechterhalten“, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Tianjin. Ohne den sich zuspitzenden Handelskonflikt seines Landes mit den USA direkt anzusprechen, sagte Li, dass Streitigkeiten durch Gespräche gelöst werden müssten. Die Abschottung einzelner Staaten sei keine Lösung.

Der deutsche Außenhandelsverband BGA warnte, Chinas Gegenreaktion auf den jüngsten Eskalationsschritt der US-Regierung könnte – auch jenseits neuer Zölle – drastisch ausfallen und die Risiken für die gesamte Weltwirtschaft erhöhen. Der BGA befürchtet eine weltwirtschaftliche Krise. dpa

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