Die Tage das Pharmakonzerns Stada an der Börse sind gezählt. Die mit rund 65 Prozent dominierenden Finanzinvestoren Bain und Cinven machen den übrigen Aktionären wie angekündigt ein öffentliches Angebot zum Erwerb ihrer Anteile. Je Stada-Aktie wird eine Zahlung von 81,73 Euro offeriert, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die Frist zur Annahme des Angebots läuft nach Angaben der beiden Investoren bis zum 8. November 2018 um Mitternacht (MESZ). Bain und Cinven hatten im vergangenen Sommer für 5,3 Milliarden Euro die Stada-Mehrheit übernommen. Die restlichen Anteile des Herstellers sind zum größten Teil im Besitz institutioneller Investoren, etwa drei Prozent sind in Händen von Privatanlegern.
Die Deutsche Telekom hat erstmals eine Zusage für den Ausbau der fünften Mobilfunkgeneration (5G) in der Fläche abgegeben. Bis zum Jahr 2025 werde man 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgen, versprach Telekom-Chef Tim Höttges am Donnerstag in Berlin. „Deutschland ist zu gut 30 Prozent von Wald bedeckt. Wenn es sinnvoll ist, werden wir auch diese Gebiete mit 5G versorgen“, sagte Höttges. Die Telekom werde trotz Unternehmensschulden in Höhe von über 5 Milliarden Euro jedes Jahr 5,5 Milliarden Euro in den Ausbau stecken.
Der Bundesgerichtshof (BGH) könnte das frühere Angebot „Black“ des US-Fahrdienstleisters Uber nach einer Verhandlung am Donnerstag in Karlsruhe als unzulässig einstufen. Das deuteten die Richter des ersten Zivilsenats an. Sein Urteil will der Senat am 13. Dezember verkünden. Es geht um den inzwischen in dieser Form nicht mehr angebotenen Limousinen-Service „Uber Black“, den die Vorinstanzen in Berlin wegen eines Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz und unlauteren Wettbewerb untersagt hatten. Der BGH hatte nach einer ersten Verhandlung eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu einem ähnlichen Uber-Verfahren in Spanien abgewartet.
Trotz zum Teil kräftig gestiegener Rohstoffkosten können Verbraucher heuer noch mit weitgehend stabilen Preisen für Weihnachtsgebäck rechnen. Über mögliche Erhöhungen werde frühestens Anfang des kommenden Jahres entschieden, sagte der Inhaber des Aachener Süßwarenherstellers Lambertz, Hermann Bühlbecker. Der Produzent von Printen, Stollen und Lebkuchen sowie sogenanntem Ganzjahresgebäck wie Keksen hatte zuvor über massive Preissteigerungen bei einigen Rohstoffen berichtet.