IN KÜRZE

Volvo spürt Rückenwind

von Redaktion

Wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung ist der Autobauer Opel nun amtlich verpflichtet, mehrere Diesel-Modelle zurückzurufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg veröffentlichte am Freitag den bereits zu Wochenbeginn angekündigten amtlichen Rückruf auf seiner Homepage. Betroffen sind weltweit 96 000 Fahrzeuge der Typen Insignia, Cascada und Zafira aus den Modelljahren 2013 bis 2016. Von den in Deutschland verkauften rund 32 000 Autos wurden bereits 23 000 freiwillig einem Software-Update unterzogen, sodass unter dem Strich in Deutschland nur rund 9000 in die Werkstätten müssen.

Im Tarifkonflikt mit der irischen Airline Ryanair stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. Die Gewerkschaft Verdi setzte am Freitag in Berlin die am Vortag unterbrochenen Tarifgespräche für die rund 1000 Flugbegleiter in Deutschland fort. Sie machte aber ebenso wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Lösung von Regelungen für den Standort Bremen abhängig. Diesen Standort will Ryanair zum 5. November schließen.

Zur Aufklärung möglicher Straftaten wie Geldwäsche und Terrorfinanzierung prüfen die Behörden einem Bericht zufolge immer mehr Konten in Deutschland. Wie der „Focus“ berichtet, fragte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in den ersten neun Monaten des Jahres bereits 107 346 Mal Konten ab. Das seien rund 2000 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Eine gute Nachfrage aus Europa und den USA hat dem schwedischen Lkw-Hersteller Volvo im dritten Quartal ein Umsatzplus und einen noch kräftigeren Ergebnissprung verschafft. Konzernchef Martin Lundstedt sprach vom „besten Quartal in der Unternehmensgeschichte“. Rückenwind erhielt Volvo auch durch positive Währungseffekte. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte um satte 48 Prozent auf 10,25 Milliarden Kronen (991 Millionen Euro).

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