IN KÜRZE

Bayerische Metaller: 13 Krankheitstage

von Redaktion

Der Kauf eines Neuwagens kann für Verbraucher in den kommenden Monaten günstig werden. Nach Einschätzung der Experten der Universität Essen-Duisburg steht der Automarkt vor einer neuen Rabattwelle – ausgelöst durch die Preisnachlässe wichtiger Hersteller beim Eintausch älterer Dieselfahrzeuge. Zudem drücken hohe Bestände von Eigenzulassungen auf die Preise. Insbesondere in den mit Stickoxid besonders hoch belasteten Regionen würden wichtige Modelle faktisch mit Spitzenrabatten bis zur Hälfte des Listenpreises angeboten, berichtete Ferdinand Dudenhöffer in der Untersuchung für den Oktober.

Das mittelmäßige Abschneiden der deutschen Banken beim jüngsten Stresstest ist für die Kunden laut Bundesbank kein Grund zur Sorge. Die Institute hätten „ausreichend Puffer an Eigenkapital“, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Deutsche Bank, mehrere deutsche Landesbanken sowie britische Institute hatten bei dem Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) am schlechtesten abgeschnitten. Insgesamt seien Europas Banken aber besser gerüstet als zur Zeit der Finanzkrise 2008.

Der schwäbische Spielwarenhersteller Steiff (Teddybär) will vom kommenden Jahr an Möbel verkaufen. Hergestellt werden die Möbel vom ostwestfälischen Unternehmen Wellemöbel, mit dem Steiff eine Lizenzpartnerschaft geschlossen habe, sagte Peter Hotz, Chef der Steiff Beteiligungsgesellschaft, der „Welt am Sonntag“. Zum Start umfasse das Sortiment Bettchen, Schrank, Sideboard und eine Wickelkommode.

Die Gebäudereiniger in Deutschland könnten noch vor Weihnachten in Warnstreiks treten, um ein tarifliches Weihnachtsgeld zu erzwingen. „Wir planen bereits Arbeitskampfmaßnahmen“, sagte das Bundesvorstandsmitglied der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Ulrike Laux, in Frankfurt. Der Vorstand werde in der kommenden Woche dazu beraten.

Die Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind vergangenes Jahr im Durchschnitt fast 13 Tage krank gewesen. Rechne man die Langzeiterkrankungen heraus, blieben im Schnitt mehr als neun krankheitsbedingte Fehltage, sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Lohnfortzahlung habe die Arbeitgeber 1,8 Milliarden Euro gekostet. Die Krankheitsquote schwankt Brossardt zufolge stark, am geringsten sei sie 2009 gewesen, am höchsten 2015.

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