Fantasievoll und lang sollten Passwörter sein – doch die Deutschen sind dabei nicht sehr kreativ. Beliebtestes Passwort im Jahr 2018 war wie schon im Vorjahr „123456“, wie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ermittelte. Schwache und unsichere Zahlenreihen folgen: „12345“ und „1234567“ belegen Platz zwei und drei, „12345678“ erscheint auf Platz fünf und „1234“ auf Platz acht. Auch „passwort“ ist beliebt, ebenso „master“. Derart schwache Passwörter glichen Haustüren, an denen von außen ein Schlüssel steckt, kritisierte HPI-Direktor Christoph Meinel. „Sie sind geradezu eine Einladung zum Identitätsdiebstahl.“ Vor allem die weitverbreitete Mehrfachnutzung von Passwörtern für unterschiedliche Dienste sei „wirklich leichtsinnig“.
Die sinkende Zahl der Arbeitslosen macht es möglich: Die Jobcenter Güstrow und Bad Doberan fusionieren – vom kommenden Jahr an nimmt das neue Jobcenter Landkreis Rostock die Arbeit auf. Hintergrund ist, dass die beiden Jobcenter 2005 zusammen noch 13 700 Menschen betreuten. Aktuell seien es weniger als 3800 Frauen und Männer, die auf die Unterstützung der Jobcenter angewiesen sind, sagte die Leiterin der Rostocker Arbeitsagentur, Anke Diettrich, in Güstrow.
Am deutschen Aktienmarkt hat der Dax seine jüngsten Verluste etwas ausgeweitet. Der Leitindex büßte am Dienstag zwischenzeitliche Gewinne ein und schloss 0,29 Prozent tiefer mit 10 740,89 Punkten. In der zweiten Börsenreihe hielt sich der MDax der mittelgroßen Werte knapp im Plus und stieg um 0,05 Prozent auf 21 927,20 Punkte.
Zu den Gewinnern gehörten Aktien von Industriewerten wie Covestro und Continental mit Anstiegen von 1,75 Prozent bzw. 1 Prozent. Unter den Verlierern waren dagegen Aktien von Versorgern und Pharmakonzernen. SAP-Aktien standen mit den am Vorabend von Oracle vorgelegten Zahlen im Blick, sie profitierten mit einem Minus von 1 Prozent Prozent aber nicht von einem überraschend guten Quartal des US-Rivalen. Bei der Telekom waren Fortschritte in den Fusionsplänen von T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint ebenfalls kein positiver Kurstreiber. Die Aktie gab um 0,5 Prozent nach, obwohl der Zusammenschluss in den USA eine erste regulatorische Hürde nahm. Moderate Verluste zwischen 0,1 und 0,7 Prozent verzeichneten die Autobauer VW, Daimler und BMW. Unter den Nebenwerten gehörten die Aktien von Zalando zu den Gewinnern. Sie erholten sich um 5,5 Prozent von ihrem prozentual zweistelligen Kursrutsch vom Vortag. Anteile von K+S kletterten im MDax um fast 3,2 Prozent.