IN KÜRZE

Weihnachtsgeschäft deutlich belebt

von Redaktion

Der Start in den Weihnachtsurlaub hat für Flugreisende am Frankfurter Flughafen mit langen Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen begonnen, wie die Lufthansa am Sonntag mitteilte. Obwohl die Fluggäste frühzeitig zum Flughafen angereist seien, hätten 3000 Passagiere ihre Flüge nicht mehr erreicht. „Lange Schlangen und Wartezeiten von bis zu 90 Minuten an den Sicherheitskontrollen in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens führten zu Unmut und Enttäuschung bei Fluggästen“, so die Lufthansa. Bei Lufthansa hoben demnach 88 Flüge verspätet ab, weil Gepäck von Passagieren, die ihre Flüge nicht mehr erreicht hatten, wieder ausgeladen werden musste.

Die Commerzbank hat im umkämpften deutschen Bankenmarkt beim Kundenwachstum ein Etappenziel erreicht. „Unsere Wachstumsstrategie feiert Bergfest: Wir haben das Zwischenziel von einer Million zusätzlichen Kunden bis zum Ende dieses Jahres erreicht und damit die Hälfte dessen, was wir uns bis 2020 vorgenommen haben“, sagte Privatkundenvorstand Michael Mandel in Frankfurt.

Beim Flugzeugbauer Airbus laufen die Auslieferungen zum Jahresende auf Hochtouren. Der Konzern hat im November so viele Flugzeuge an Kunden ausgehändigt wie noch in keinem Monat in diesem Jahr. Die Airlines nahmen 89 Maschinen in Empfang, davon 50 A320/A321neo. Lieferprobleme für Triebwerke der Baureihe A320neo sind weitgehend gelöst.

Deutschlands Bürger haben dem Staat in diesem Jahr eine Rekordsumme für den Abbau der Staatsschulden überwiesen. Auf dem sogenannten Schuldentilgungskonto des Bundes gingen bis Anfang Dezember mehr als 610 000 Euro in 150 Überweisungen ein, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Das ist so viel wie noch nie. Fast die gesamte Summe floss im Mai, als 600 218 Euro überwiesen wurden. Das Schuldentilgungskonto war im Jahr 2006 „auf vielfachen Wunsch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern“ eingerichtet worden, wie es in dem Schreiben des Finanzministeriums hieß.

Nach zuvor eher mäßigen Umsätzen hat sich das Weihnachtsgeschäft bei den Einzelhändlern in Deutschland in der Woche vor dem vierten Advent deutlich belebt. „Das Geschäft verlief spürbar besser als in den beiden Vorwochen“, bilanzierte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth. Kurz vor dem Weihnachtsfest seien „Spielzeug, Haushaltswaren und Lebensmittel besonders gefragt“ gewesen, berichtete Genth.

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