Die Braugruppe Radeberger hat von dem gestiegenen Bierdurst der Menschen im Hitze-Rekordsommer 2018 profitiert. Der Absatz der Gruppe legte um rund zwei Prozent zu, wie das zum Oetker-Konzern gehörende Unternehmen mitteilte. „Wir konnten auch durch unsere gute Marken- und Vertriebsarbeit ordentlich wachsen“, betonte Niels Lorenz, Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe . Der Umsatz stieg auch durch Zukäufe kräftig um rund zwölf Prozent auf etwa 2,2 Milliarden Euro. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht.
Als letztes Land der Eurozone könnte Spanien im März aus dem EU-Defizitverfahren entlassen werden. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici kündigte an, das vor neun Jahren eröffnete Verfahren gegen Madrid werde „sehr wahrscheinlich“ im März eingestellt. Nach vorläufigen Prognosen der spanischen Regierung hat das Land im vergangenen Jahr erstmals wieder die EU-Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung eingehalten. Dann könnte die EU-Kommission das Strafverfahren mit Zustimmung der europäischen Finanzminister einstellen.
Mit guten Geschäften vor allem im Elektro-Bereich kann der Werkzeug-Handelskonzern Würth sein Wachstumstempo weitgehend halten. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, wie die Gruppe in Künzelsau auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Betriebsergebnis legte noch deutlicher um mindestens zehn Prozent auf 860 bis 880 Millionen Euro zu.