IN KÜRZE

Luftverkehr wächst und wächst

von Redaktion

Die bayerischen Bürger haben im vergangenen Jahr mehr Geld für Konsum ausgegeben. Nach Angaben des Landesamts für Statistik steigerte der Einzelhandel seine Umsätze um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 0,7 Prozent. Nur Haushaltsgeräte, Textilien sowie Heimwerker- und Einrichtungsbedarf gingen schlechter über die Ladentheke, alle anderen Sparten legten zu. Die Zahlen sind laut Handelsverband Bayern jedoch „mit Vorsicht zu genießen“. Nicht alle seien auf der Gewinnerseite, sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann, gerade kleine Betriebe gerieten zunehmend unter Druck. Der gestiegene Umsatz sei zu einem großen Teil auf den Online-Handel zurückzuführen, das merkten vor allem die kleinen Betriebe. „Die Schere geht immer weiter auseinander.“

Tausende nach Deutschland geflüchtete Menschen werden nach Ansicht des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, heuer einen Job finden. Es werden ungefähr zwischen 60 000 und 70 000 sein, die derzeit als arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet sind, wie er auf einer Jobmesse für Geflüchtete in Berlin sagte. „Ich glaube vor allen Dingen, dass es uns wieder gelingt, viele jugendliche Flüchtlinge in Ausbildung zu bringen.“ Bei der Integration werde es etwas besser weitergehen als in den vergangenen Jahren. Scheele führt das auf den Spracherwerb zurück, der sich mit den Jahren verfestige.

Bei Audi in Ingolstadt stehen die Bänder: Wegen des Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ müssen mehr als 10 000 Mitarbeiter von Montag bis Mittwoch eine Zwangspause einlegen. Mehrere tausend Autos der Baureihen A3, A4, A5 und Q2 könnten nicht gebaut werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Den betroffenen Beschäftigten schreibt Audi 40 Prozent der Ausfallzeit gut. Die 12 000 Beschäftigten in Györ fordern 18 Prozent mehr Lohn und sind in einen einwöchigen Streik getreten.

Am Himmel über Deutschland waren 2018 so viele Flugzeuge unterwegs wie nie zuvor. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) registrierte gut 3,34 Millionen kommerzielle Flüge. Dies sei ein Anstieg von 4,2 Prozent. Bereits seit fünf Jahren übertreffe die jeweilige Wachstumsrate jene des Vorjahres. Nachdem 2015 erstmals die Marke von drei Millionen kommerziellen Flügen geknackt worden sei, steuere der Luftverkehr über Deutschland nun auf 3,5 Millionen Flüge zu.

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