Eurofighter-Auftrag sichert Arbeitsplätze

von Redaktion

Manching – Die Bundesregierung plant offenbar die Anschaffung von 33 Kampfjets vom Typ Eurofighter. Von dem Milliarden-Auftrag würden die beiden bayerischen Airbus-Standorte Manching (bei Ingolstadt) und Augsburg profitieren. 5000 Arbeitsplätze würden allein am Standort Manching durch den Auftrag auf Jahre gesichert, bestätigte Betriebsratsvorsitzender Thomas Pretzl dem Bayerischen Rundfunk. Aktuell sei die Produktion nicht ausgelastet, weil die Eurofighter aus den vergangenen Tranchen fertig produziert sind. Der Auftrag soll ein Volumen von 3,3 Milliarden Euro haben.

CSU-Politiker im Bundestag haben die Entscheidung des Verteidigungsministeriums begrüßt. Ältere Flugzeuge durch die neueste Generation zu ersetzen, sei insgesamt wirtschaftlicher als eine Verlängerung der Nutzung, erklärten der außen- und sicherheitspolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Reinhard Brandl, und der Berichterstatter für die Luftwaffe im Verteidigungsausschuss, Florian Hahn. „Von den 143 Eurofightern der Bundeswehr stammen 33 Flugzeuge aus der sogenannten Tranche 1, die bereits zwischen 2003 und 2008 ausgeliefert worden sind. Diese Flugzeuge erreichen in den nächsten Jahren sukzessive das Ende ihrer vorgesehenen Nutzungsdauer“, erklärten sie. Für Airbus bedeute die Entscheidung, dass die Produktion für einige weitere Jahre aufrechterhalten werden könne.  mm, dpa

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