BÖRSE

Dax schafft es wieder über 11 000 Punkte

von Redaktion

Die Konjunktur in den USA und in Europa ist nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten auf Talfahrt. Der vom Ifo-Institut nach einer weltweiten Umfrage unter 1293 Experten ermittelte Weltwirtschaftsklima-Index fiel im ersten Quartal von minus 2,2 auf minus 13,1 Punkte – das ist der schlechteste Wert seit 2011. „Die Weltkonjunktur schwächt sich zunehmend ab“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest in München. „Lagebeurteilung und Erwartungen verschlechterten sich deutlich.“ In den Schwellen- und Entwicklungsländern blieb das Wirtschaftsklima nach den starken Rückgängen seit dem vergangenen Sommer jetzt zwar stabil. Aber in den USA brach es ein, und „auch für die Europäische Union revidierten die Experten ihre Einschätzungen deutlich nach unten“, sagte Fuest.

Jeder dritte Deutsche sucht online nach der Liebe. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben 30 Prozent an, schon einmal einen Datingdienst im Internet genutzt zu haben. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind sogar mehr als vier von zehn Befragten (41 Prozent) bei Datingportalen aktiv. Bei den 30- bis 64-Jährigen ist es rund jeder Dritte. In der Generation 65 plus suchte mehr als jeder Zehnte (elf Prozent) schon einmal im Internet nach der Liebe

Gute Nachrichten aus dem Bankensektor und Rückenwind aus Übersee haben den deutschen Aktienmarkt wieder angetrieben. Der Leitindex Dax übersprang am Montag die viel beachtete Marke von 11 000 Punkten und beendete mit einem Gewinn von 0,99 Prozent auf 11 014,59 Punkte seine jüngste kleine Verlustserie. Für den MDax, den Index der mittelgroßen deutschen Unternehmen, ging es um 1,17 Prozent auf 23 476,46 Punkte nach oben. In China hatte es an den Handelsplätzen nach einer feiertagsbedingt mehrtägigen Pause zum Wochenstart kräftige Gewinne gegeben. Im Hinterkopf haben die Anleger aber einen weiteren möglichen Regierungsstillstand in den USA. Im Streit um die Finanzierung einer von US-Präsident Donald Trump geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko wachsen die Sorgen vor einem erneuten „Government Shutdown“.

Bankenwerte notierten europaweit sehr fest. Ermutigende Anzeichen für die Kapitalausstattung bei einigen südeuropäischen Branchenwerten ließen hier die Aktionäre risikofreudiger agieren. Im Dax gewannen Deutsche Bank 2,4 Prozent. Nach ihrem erneuten Rutsch am Freitag um mehr als 12 Prozent und damit auf ein neues Tief seit April 2018 waren Wirecard-Aktien an diesem Montag nun mit plus 6,5 Prozent der Top-Wert im Dax. Am Rentenmarkt lag die Umlaufrendite wie am Freitag bei – 0,01 Prozent.

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