Negative Währungseffekte sowie Preissenkungen in Russland haben das Ergebnis des Handelskonzerns Metro zum Jahresauftakt belastet. Das um Immobilientransaktionen bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um knapp 7 Prozent auf 470 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Unter dem Strich ging der Gewinn um knapp 13 Prozent auf 202 Millionen Euro zurück. Im fortgeführten Geschäft – also ohne die zum Verkauf stehende Supermarktkette Real – lag der Gewinn mit 181 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
Der Dax hat ist gestern um 1,01 Prozent auf 11 126,08 Punkte geklettert. Wenige Tage vor einem drohenden neuen „Shutdown“ der US-Regierung ist eine Einigung nähergerückt. Dies sowie erste zaghafte Signale, dass im Handelsstreit zwischen den USA und China Fortschritte erzielt wurden und noch binnen Monatsfrist eine Einigung erreicht werden könne, treibe den Markt an, sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. An der Dax-Spitze wurden die Continental-Aktien von der sehr positiven Kursreaktion auf die Zahlen des Konkurrenten Michelin mit nach oben befördert – Plus 3,5 Prozent. Die Zahlen beflügelten auch andere Zulieferer: Leoni notierten mit Plus 8 Prozent. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,01 Prozent am Vortag auf plus 0,01 Prozent. Der Euro verlor an Wert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1296 (Montag: 1,1309) Dollar fest. Die Ölpreise legten leicht zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gestern 61,80 US-Dollar – das waren 29 Cent mehr als am Montag.