Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr erhöht. Der Überschuss stieg von 1,3 Milliarden Euro auf knapp 1,6 Milliarden Euro, wie die EZB mitteilte. Die Zunahme geht vor allem auf höhere Zins- und Gebühreneinnahmen zurück. Der Gewinn der EZB wird auf die nationalen Notenbanken, also auch an die Bundesbank, gemäß dem Anteil am Kapital der EZB verteilt.
Der Abfüll- und Verpackungsanlagenbauer Krones rechnet im laufenden Jahr mit einer geringeren Gewinnmarge. Die Aktie des Oberpfälzer Unternehmens verlor nach dieser Ankündigung acht Prozent an Wert. Krones erwartet nach Preiserhöhungen zwar ein Umsatzplus von drei Prozent. Aber bei den Material- und Personalkosten sei keine spürbare Entlastung in Sicht, teilte Krones mit. Der Gewinn vor Steuern dürfte von 6,4 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr auf rund 6 Prozent sinken. Der Erlös des Unternehmens, das mehrheitlich der Gründerfamilie Kronseder gehört, zog im vergangenen Jahr um gut 4 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro an. Das Vorsteuerergebnis sank aber um ein Fünftel auf 204 Millionen Euro.
Das Jahr 2018 verlief für den Konsumgüterhersteller Henkel etwas holprig: Der Umsatz schrumpfte, und der Netto-Gewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um 8,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Doch in diesem Jahr will der Markenartikler mit einer Produktoffensive wieder auf Wachstumskurs gehen. Dabei helfen sollen der Relaunch der Shampoo-Marke Schauma, die künftig vegan hergestellt wird, und neue Persil-Kapseln mit gleich vier statt zwei Wirkstoffkammern, wie Henkel-Chef Has Van Bylen am Donnerstag ankündigte.
Der Dax hat einen insgesamt ruhigen Handelstag mit moderaten Gewinnen beendet. Der Leitindex schloss mit einem Plus von 0,19 Prozent auf 11 423,28 Punkten. Für den MDax, den Index der mittelgroßen Unternehmen, ging es indes um 0,41 Prozent auf 24 301,56 Punkte nach unten. Einerseits hoffen die Anleger weiter auf eine baldige Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Auch beim Brexit wird noch darauf gesetzt, dass ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der EU verhindert wird. Die Stimmung in den Unternehmens Deutschlands und auch europaweit indes gibt wenig Anlass zur Freude. Trotz eines robusten Dienstleistungssektors bereitet die Stimmung in der Industrie Sorge. Zahlen legte unter anderem die Deutsche Telekom vor. Deren Aktien gewannen 0,38 Prozent dazu.