Der Anteil von russischem Gas auf dem EU-Energiemarkt ist 2018 nach Angaben des Konzerns Gazprom im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte auf 36,7 Prozent gewachsen. 201,8 Milliarden Kubikmeter seien im vergangenen Jahr nach Europa exportiert worden, teilte das weltgrößte Gasunternehmen mit. Der mit Abstand größte Abnehmer ist traditionell Deutschland. Gazprom-Export-Chefin Jelena Burmistrowa wies mit Blick auf die Diskussion um die neue Ostseepipeline Nord Stream 2 Befürchtungen vor einer zu großen Abhängigkeit von russischem Gas zurück.
Die Anleger haben sich nicht richtig aus der Deckung gewagt. Der Dax notierte aber immerhin 0,31 Prozent höher bei 11 540,79 0 Punkten. Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets verwies darauf, dass der Dax nun bereits mehr als 1000 Punkte höher steht als zu Jahresbeginn. Damit stiegen die Erwartungen der Anleger – und auch Enttäuschung mache sich viel schneller breit. Unter den Einzelwerten standen die BASF-Aktien im Fokus. Mit einem Plus von 4,28 Prozent standen sie an der Dax-Spitze. Der Chemiekonzern will trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Bayer lässt die Dividende stabil und kommt damit nicht so gut an. Die Aktie verliert 0,64 Prozent. Eingetrübte Aussichten von Aixtron ließen die Aktien des auf die Halbleiterindustrie spezialisierten Anlagenbauers im MDax um mehr als 11 Prozent einbrechen.
Am deutschen Anleihenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei 0,01 Prozent. Der Euro kostete zuletzt 1,1355 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1355 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8807 Euro gekostet.