US-Botschafter dämpft Hoffnung auf Ende des Handelskrieges

von Redaktion

Peking – Die USA und China stehen noch nicht vor einem Durchbruch im Handelskrieg. In den Verhandlungen gibt es weiter unterschiedliche Positionen, die nach Einschätzung des US-Botschafters in Peking, Terry Bran–stad, weitere Gespräche notwendig machen. Bisher sei noch kein Termin für einen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping festgelegt worden, sagte Botschafter Branstad am Freitag in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“.

Die Unwägbarkeiten durch den Handelskrieg mit den USA setzen Chinas Exportwirtschaft zunehmend heftiger zu. Die Ausfuhren insgesamt gingen im Februar überraschend deutlich um 20,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Die Importe verringerten sich um 5,2 Prozent, wie die Zollverwaltung in Peking mitteilte. Aus Sicht von Außenminister Wang Yi haben die beiden größten Volkswirtschaften aber „substanzielle Fortschritte“ in ihren Verhandlungen gemacht.

Der Handelskrieg ließ Chinas Exporte allein in die USA in den ersten beiden Monaten in US-Dollar berechnet um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fallen, berichtete Chinas Zoll. Die Importe aus den USA gingen im Januar und Februar sogar um 32,2 Prozent zurück.

Trotz des Rückgangs der Exporte verkaufte China für 290 Milliarden US-Dollar mehr Waren auf den US-Markt als es von dort importierte. Dieser Handelsüberschuss stieg um 3,9 Prozent.

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