München – BMW hat im vergangenen Jahr wie seine heimischen Konkurrenten Federn lassen müssen. Am klarsten ist das beim Jahresüberschuss, der um fast 17 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro eingebrochen ist, wie BMW am Freitag bekannt gab. Operativ ist die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von 9,2 auf 7,2 Prozent gesunken. Die Dividende wurde um 50 Cent auf 3,50 Euro je Stammaktie unerwartet deutlich gekürzt. Ähnlich war es zuvor schon bei Daimler und Mercedes gelaufen. Beim dritten deutschen Premiumanbieter Audi sind die Profite noch stärker gesunken. Gleiches gilt für die Absätze. BMW konnte die Verkäufe wie Mercedes 2018 leicht steigern und mit knapp 2,5 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce gut ein Prozent mehr als 2017 absetzen. Damit bleibt Mercedes als Marke globaler Premium-Marktführer. Die BMW-Umsätze sind um knapp ein Prozent auf 97,5 Milliarden Euro gebröckelt. tmh