Bei Boeings Langstreckenjet 787 „Dreamliner“ sorgen die Triebwerke des britischen Herstellers Rolls-Royce weiter für Probleme. Die Fluggesellschaft Singapore Airlines lässt zwei Maschinen des Typs wegen vorzeitiger Abnutzung der Triebwerksschaufeln vorerst am Boden, wie sie gestern mitteilte. Die beiden jetzt außer Betrieb genommenen Jets sollen nun komplett neue Antriebe erhalten. Die Airline hat alle Jets dieses Typs überprüfen lassen. Der Ärger mit den vorzeitig alternden Triebwerksschaufeln bei mehr als 100 Exemplaren des Antriebs Trent 1000 hatte Rolls-Royce 2018 zusammen mit anderen Belastungen tief in die roten Zahlen gerissen. dpa