Brüssel – Der Industriekonzern Thyssenkrupp und der indische Stahlproduzent Tata haben bei den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse für ihre Stahlfusion gemacht. Diese seien eingetroffen, hieß es aus der EU-Kommission in Brüssel. Das Prüfverfahren könnte nun bis Juni dauern. Die Brüsseler Behörde hatte Ende Oktober eine eingehende Prüfung eingeleitet. Vor allem bei Stahlzulieferungen an die Automobilindustrie könne es zu Beeinträchtigungen des Wettbewerbs kommen, hieß es. Üblicherweise hat die Behörde 90 Arbeitstage Zeit, um Fusionen im Detail zu prüfen. Die Frist kann verlängert werden, wenn Informationen nicht rechtzeitig übermittelt werden. Die Stahlfusion mit Tata gilt als Kernstück des geplanten Konzernumbaus von Thyssenkrupp. dpa