Bremsspuren im deutschen Außenhandel

von Redaktion

Wiesbaden – Die Abkühlung der Weltkonjunktur und internationale Handelskonflikte hinterlassen Spuren in der Februar-Bilanz der deutschen Exportwirtschaft. Die Ausfuhren „Made in Germany“ stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat zwar um 3,9 Prozent auf einen Warenwert von 108,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Von Januar auf Februar 2019 sanken die Ausfuhren aber um 1,3 Prozent. Das war der stärkste Rückgang binnen Monatsfrist seit einem Jahr. Die Weltwirtschaft sei in einer kritischen Situation, der sich auch der deutsche Außenhandel nicht entziehen könne, argumentierte der Außenhandelsverband BGA. Der Verband rechnete zuletzt trotz aller Belastungen mit einem Exportrekord im laufenden Jahr. Demnach sollen die Ausfuhren um bis zu 3,0 Prozent wachsen. Das wäre in etwa so viel wie 2018.  dpa

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