Merck legt im Poker um Versum nach

von Redaktion

Darmstadt – Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck legt im Tauziehen um den US-Halbleiterzulieferer Versum nach. Der Dax-Konzern habe sein Angebot von zunächst 48 Dollar je Aktie auf nun 53 Dollar je Papier erhöht, teilte Versum am Montag in Tempe (Arizona) mit. Die Chancen auf eine erfolgreiche Milliarden-Übernahme der Deutschen steigen: Nach Gesprächen mit Rechtsberatern habe die Versum-Führung entschieden, dass die Merck-Offerte dem konkurrierenden Angebot des US-Spezialchemiekonzerns Entegris überlegen sei, hieß es weiter. Sollte Versum die Vereinbarung mit dem Spezialchemiekonzern Entegris beenden, würde den Angaben zufolge eine Gebühr von 140 Millionen Dollar fällig. Versum hatte sich im Januar mit Entegris auf eine Übernahme in einem Aktiendeal geeinigt und zunächst das Angebot von Merck abgelehnt.  dpa

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