Die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in Bayern ist im vergangenen Jahr stabil geblieben. Ende 2018 waren mehr als 809 000 Menschen im Freistaat gewerkschaftlich organisiert und damit in etwa so viele wie im Jahr zuvor (+ 0,07 Prozent), wie der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern (DGB) mitteilte. Dafür sorgten vor allem viele neue junge Mitglieder. Ihre Zahl in den DGB-Gewerkschaften stieg im selben Zeitraum um 6,6 Prozent. Fast die Hälfte aller Mitglieder in Bayern gehörten der IG Metall an. Knapp 381 000 Menschen waren dort vergangenes Jahr organisiert, rund 3000 mehr als im Jahr zuvor. Die zweitgrößte Gewerkschaft, Verdi, verlor im selben Zeitraum hingegen rund 1500 Mitglieder und lag Ende 2018 bei mehr als 230 000.
Weiterhin dichte graue Wolken über der Weltwirtschaft: Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die globale Konjunktur durch enorme Risiken wie die Handelskonflikte und den Brexit belastet. In seinem Frühjahrsbericht schraubt der IWF deshalb seine Prognosezahlen herunter. Für das laufende Jahr sagt der IWF ein Wachstum von nur noch 3,3 Prozent voraus. Das sind 0,2 Punkte weniger als in der Prognose vom Januar und ein um 0,3 Punkte schwächeres Wachstum als vergangenes Jahr. Seine Wachstumsprognose für Deutschland im laufenden Jahr senkte der IWF auf 0,8 Prozent. In der gesamten Eurozone sollen es 1,3 Prozent Wachstum sein.