Bosch-Siemens spürt Preisdruck

von Redaktion

München – Die Konkurrenz aus Fernost und der damit verbundene Preisdruck haben der Bosch-Sparte BSH-Hausgeräte im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Der Umsatz ging um 3,2 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen berichtete. Ein weiterer Grund war der starke Euro, der den Umtausch der im Ausland erzielten Erträge teuer machte. „Nach acht Jahren mit starkem Wachstum haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr spürbar verändert“, sagte BSH-Chef Karsten Ottenberg.

Vor allem in China ist die Nachfrage nach Hausgeräten von BSH eingebrochen. Der Umsatz dort ging im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent zurück, während er in den Regionen Nordamerika sowie Asien-Pazifik deutlich zulegte. Mit Produkten wie stromlosen Kochern und Kühlern zielt BSH auf neue Märkte in Schwellenländern. BSH als einstiges Joint Venture von Siemens und Bosch gehört seit 2015 vollständig zu Bosch.  dpa

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