Bei der geplanten Vergabe lokaler 5G-Frequenzen stößt die Bundesnetzagentur auf großes Interesse von deutschen Industriekonzernen. Neben BASF, Siemens, Bosch und der Deutschen Messe wollen auch die Autokonzerne Volkswagen, BMW und Daimler Anträge einreichen und eigene Campusnetze betreiben. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport erwägt dies ebenfalls. Seit März versteigert die Bonner Regulierungsbehörde 5G-Blöcke an vier Mobilfunkkonzerne. Ein Teil des Spektrums soll aber separat an andere Firmen vergeben werden. Das Antragsverfahren startet in der zweiten Jahreshälfte.
Anleger haben sich beim Debüt von Pinterest an der New Yorker Börse um die Aktien der Fotoplattform gerissen. Der erste Kurs der am Donnerstag unter dem Tickerkürzel „PINS“ gelisteten Papiere lag mit 23,75 Dollar 25 Prozent über dem Ausgabepreis von 19 Dollar. Den Börsenwert ließ der Kursanstieg zeitweise auf mehr als 12 Milliarden Dollar steigen. Das Social-Media-Unternehmen aus San Francisco sammelte beim Börsengang mit der Ausgabe von 75 Millionen Aktien 1,43 Milliarden Dollar (1,27 Mrd Euro) bei Investoren ein. Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können.
Bier ist im vergangenen Jahr deutlich teurer geworden. Mit einem Preisanstieg um 3,5 Prozent gegenüber 2017 lagen Bier und Biermischgetränke über der allgemeinen Steigerung der Verbraucherpreise von 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Den größten Anstieg mit 3,8 Prozent verzeichnete im Vorjahresvergleich untergäriges Bier wie Pils, Lager oder Schwarzbier. Die Preise für Weißbier und Altbier stiegen im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent.
Facebook hat die nächste Daten-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Daten der Kontakte von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffene Nutzer würden informiert.