BÖRSEN

Handelskonflikt zieht den Dax nach unten

von Redaktion

Der raue Wind zwischen den USA und China hat die Anleger wieder in die Flucht getrieben. Die Sorge vor einem eskalierenden Handelskonflikt zog den Dax immer weiter nach unten, am Ende ging der deutsche Leitindex 1,69 Prozent tiefer bei 11 973,92 Punkten aus dem Handel. Nach einem Aufbäumen zur Wochenmitte steht er erstmals seit Mitte April wieder unter der Marke von 12 000 Punkten.

Zwar sollten am Donnerstag neue Gespräche zwischen den USA und China beginnen, der Ton ist jedoch zuletzt auf beiden Seiten mit gegenseitigen Drohungen ruppiger geworden. Die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Handelsstreitsist so gut wie verflogen.

Ein Tag zum Vergessen war es für die Anleger von Continental. Die Aktien sackten am Dax-Ende um 5,3 Prozent ab. Schlusslicht im MDax waren die Papiere von Metro mit einem Kursrutsch um 7,6 Prozent. Abschreibungen auf die Supermarkttochter Real drückten den Handelskonzern im zweiten Quartal tief ins Minus. ProSiebenSat.1 dagegen überzeugte mit seinen Resultaten, mitunter dank der Online-Sparte. Die Aktie hob sich mit einem Anstieg um 3,3 Prozent nicht nur vom MDax, sondern auch vom europaweit schwachen Umfeld für TV-Aktien ab.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,11 Prozent am Vortag auf minus 0,13 Prozent.  dpa

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