Die Deutsche Bank hat sich planmäßig aus ihrem Geschäft mit Privat- und Firmenkunden in Portugal zurückgezogen. Am Wochenende habe das Geldhaus den Verkauf an die spanische Regionalbank Abanca abgeschlossen, teilte das Institut mit. Damit seien rund drei Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen, eine Milliarde Euro an Einlagen und drei Milliarden Euro an Krediten an Abanca übergegangen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.
26 Prozent aller Betriebe bieten einer Studie zufolge zumindest einem Teil der Beschäftigten die Möglichkeit, von zu Hause aus oder von unterwegs zu arbeiten. Zwölf Prozent der Beschäftigten nutzen dies auch, wie aus der am Dienstag in Nürnberg veröffentlichten Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung hervorgeht.
Die Ermittlungen gegen ehemalige VW-Vorstände wegen mutmaßlich unrechtmäßiger Vergütung von Betriebsräten könnten auch für Bernd Osterloh ungemütlich werden. Gegen den Betriebsratschef laufen gesonderte Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue, sagte Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Es gehe aber nicht um einen Vorteil für Osterloh selbst, sondern die Gehälter anderer Betriebsratsmitglieder. „Der Beschuldigte soll insoweit am Zustandekommen der mutmaßlich unrechtmäßigen Vergütungsvereinbarungen mitgewirkt haben“, heißt es seitens der Ermittlungsbehörde. Sie prüfen nach eigenen Angaben seit 2016, ob Manager Arbeitnehmervertretern zu hohe Gehälter genehmigt haben. Die Ermittlungen gegen Osterloh sind zunächst in dem Hauptverfahren geführt und später abgetrennt worden.
Der chinesische Huawei-Konzern hat eingeräumt, dass die US-Sanktionen den Verkauf seiner Smartphones in Deutschland bremsen. „Unser Marktanteil in Deutschland ist bis zuletzt auf mehr als 20 Prozent gestiegen in den vergangenen Jahren. Aktuell stockt der Verkauf logischerweise etwas“, sagte der stellvertretende Chef von Huawei Deutschland, David Wang, der „Rheinischen Post“. Auslöser sei die Sorge der Kunden, dass Huawei keine Updates des Android-Betriebssystems von Google mehr bekommen werde.