Berlin – Der Energieverbrauch in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich zurückgegangen. Mit umgerechnet 127,4 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten lag der Verbrauch um 2,7 Prozent unter dem des Vorjahres, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen mit. Hauptgrund: Die Temperaturen im Februar und März hätten nicht nur höher gelegen als im Vorjahr, sondern auch das langjährige Mittel überstiegen. Bereits im Vorjahr war der Energieverbrauch um 3,5 Prozent auf 442,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten zurückgegangen und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang der 70er Jahre.
Unter den Energieträgern waren Wind und Sonne die größten Gewinner. Sie legten um 26 beziehungsweise 15 Prozent zu. Dennoch stieg der Beitrag der Erneuerbaren insgesamt nur um zwei Prozent. Biomasse und Wasserkraftwerke lieferten weniger Strom. Der Verbrauch von Steinkohle und Braunkohle nahm um 15 beziehungsweise 16 Prozent ab. dpa