IN KÜRZE

Schwarze Liste der US-Regierung wächst

von Redaktion

Getrieben von den Facebook-Plänen einer eigenen Digitalwährung setzen die meisten Kryptowährungen ihre jüngste Rally fort. Der Bitcoin, die älteste und bekannteste Digitalwährung, übersprang am Samstag erstmals seit März 2018 wieder die Marke von 11 000 US-Dollar. Erst wenige Stunden zuvor war der Preis über 10 000 Dollar gestiegen, später ging er wieder zurück. Am Sonntag pendelte der Bitcoin-Kurs um etwa 10 600 Dollar. Einige Experten wie Timo Emden von Emden Research warnen nach dem jüngsten Höhenflug vor den zunehmenden Gefahren eines Kursabsturzes. Es gebe aber auch noch weiteres Kurspotenzial.

Der deutschen Wirtschaft droht angesichts der wachsenden globalen Risiken nach Expertenprognosen eine Verlangsamung des Konjunkturtempos. Selbst die moderaten wirtschaftlichen Prognosen von vor wenigen Monaten seien inzwischen schon wieder Makulatur, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage. „Insgesamt läuft die deutsche Wirtschaft nur noch auf drei von vier Zylindern“, formuliert es Commerzbank-Volkswirt Marco Wagner.

In der Diskussion um vielerorts rasant steigende Mieten hat sich das börsennotierte Unternehmen Deutsche Wohnen für einen eigenen Weg entschieden: Ab 1. Juli würden künftige Mieterhöhungen so begrenzt, dass ein Haushalt maximal 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Nettokaltmiete aufwenden müsse, kündigte das Unternehmen – einer der größten deutschen Immobilienkonzerne – an. Ferner solle jede vierte neu zu vermietende Wohnung an Mieter mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein vergeben werden.

Im Streit um die 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie ist ein weiterer Einigungsversuch gescheitert. Arbeitgeber und Gewerkschaft konnten sich nicht auf eine Lösung verständigen, und es wurde kein neuer Gesprächstermin vereinbart. Die IG Metall zeigte sich enttäuscht, dass die Arbeitgeber nicht bereit seien, die Wochenarbeitszeit in Ostdeutschland von 38 Stunden auf 35 Stunden wie im Westen zu verringern.

Das US-Handelsministerium hat nach den Sanktionen gegen den chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei fünf weitere chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt. Betroffen sind der Supercomputer-Hersteller Sugon und drei Tochterfirmen sowie ein Computertechnologie-Institut der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Sie werden als Risiko „für die nationalen Sicherheitsinteressen oder die außenpolitischen Interessen der Vereinigten Staaten“ eingestuft.

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