Nürnberg – Die Bundesbürger glauben an eine stabile Wirtschaftsentwicklung – die eigene Einkommensentwicklung aber beurteilen sie so schlecht wie seit gut zwei Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK nahm die Kauflaune der Verbraucher im Juni zum zweiten Mal in Folge ab. „Nachdem sich die Einkommensstimmung zuletzt überaus stabil gezeigt hat, muss sie im Juni einen herben Rückschlag hinnehmen“, sagte der GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Der Indikator verliert 12,2 Punkte und fällt damit auf 45,5 Zähler, den niedrigsten Wert seit März 2017. Bislang habe der Einkommensindikator von der exzellenten Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren können. Doch nun mehrten sich die Stimmen, die von einem Ende des Beschäftigungsbooms sprechen, erklärte Bürkl. In der Folge sei die Furcht vor Jobverlust bei einer Reihe von Arbeitnehmern gestiegen. dpa