Umland oft noch viel teurer als die Landeshauptstadt

von Redaktion

München – Die Immobilienpreise im Umland von München sind hoch – oft noch höher als in der Landeshauptstadt selbst. Zu den besonders teuren Pflastern gehört Gräfelfing, wo Einfamilienhäuser mit einem mittleren Kaufpreis von 1,695 Millionen Euro 51 Prozent teurer sind als in München, hat das Immobilienportal Immowelt ermittelt. Eine besonders dynamische Entwicklung gab es demnach in Hohenbrunn, wo die Kaufpreise seit dem Jahr 2013 um stattliche 86 Prozent auf im Mittel 1,190 Millionen Euro über Münchner Niveau (1,120 Millionen) gestiegen ist. Vor fünf Jahren lagen sie noch unter dem damaligen München-Preis von 750 000 Euro. Sparen können Kaufwillige dagegen oft im nördlichen Umland. Zum Beispiel kosten in Neufahrn (Freising) Einfamilienhäuser der Studie zufolge im Schnitt 690 000 Euro, 38 Prozent weniger als in München – und das bei einer Pendeldauer von rund 30 Minuten. Ebenso viel spart, wer sich direkt in Freising niederlässt und dafür 40 Minuten Fahrtzeit in Kauf nimmt. Und das tun immer mehr Menschen, wie die Pendlerzahlen ergeben. Seit 2013 hätten sich diese um 21 Prozent erhöht, heißt es in der Erhebung. Je weiter sich Immobilienkäufer Richtung Norden orientieren, so Immowelt, desto mehr können sie in der Regel sparen, wobei die Preise je nach Gemeinde stark schwanken können.  mm

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