Kredite werden für Verbraucher immer billiger. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sinken die Zinsen seit fünf Jahren beständig. Wer im Juni einen Kredit aufnehmen wollte, musste dafür im Schnitt 4,52 Prozent Zinsen zahlen. Im Juni 2014 waren es noch 6,12 Prozent. Verivox wertete die Kreditangebote von 300 Banken aus. Tagesgeldeinlagen hingegen bringen demnach aktuell nur noch 0,05 Prozent Zinsen.
Kräftige Nachfrage nach Gold als Anlage hat den Bestand bei der Deutschen Börse nah an die 200-Tonnen-Marke getrieben. 194,3 Tonnen des Edelmetalls lagerten am 30. Juni dieses Jahres in den Tresoren der Börse in Frankfurt, wie das Unternehmen mitteilte. Zum Jahreswechsel waren es noch 181,5 Tonnen. Neues Gold kommt immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt.
Durchbruch im Tarifkonflikt im Einzelhandel: Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi haben sich bei den Verhandlungen in Nordrhein-Westfalen auf einen Pilotabschluss geeinigt. Verkäuferinnen und Verkäufe sollen ab 1. Juli 2019 drei Prozent mehr Gehalt bekommen, wie beide Seiten mitteilten. Beschäftigte in höheren Entgeltgruppen erhalten eine Pauschale von 77,50 Euro. Zum 1. Mai 2020 gibt es dann für alle ein weiteres Plus von 1,8 Prozent. Es ist bundesweit der erste Abschluss in der laufenden Tarifrunde. Er dürfte als Vorbild dienen.
Nach neuen US-Drohungen gegen die Europäische Union im Zollkonflikt hat sich im deutschen Aktienmarkt kaum etwas getan. Der Dax schloss bei 12 526,72 Punkten (plus 0,04 Prozent). Mit Blick auf versöhnliche Gesten im Handelskrieg zwischen den USA und China war der Index tags zuvor im frühen Handel bis auf 12 619 Punkte gesprungen. Allerdings hatte es dann schnell an Anschlusskäufen gefehlt und die Gewinne waren geschmolzen.
Unter den Dax-Werten gehörten die Aktien von BASF zu den größeren Verlierern mit einem Minus von 1,92 Prozent. Nach Analystenkommentaren befürchteten einige Anleger hier wohl, dass der Konzern bei den Jahresprognosen bald zurückrudern könnte. dpa