IN KÜRZE

Unterhaching-Aktie soll 8,10 Euro kosten

von Redaktion

Deutschlands Top-Konzerne bauen in ihren Chefetagen zunehmend auf Fachwissen aus dem Ausland: Aktuell hat mehr als jeder dritte (70) der 198 Manager in den Vorstandsgremien der 30 Dax-Konzerne einen ausländischen Pass, wie das Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners berechnet hat. Ein Jahr zuvor waren es 30,9 Prozent. In neun der Konzerne im Deutschen Aktienindex ist der Vorstand nach jüngsten Daten sogar mindestens zur Hälfte mit Managern aus dem Ausland besetzt: Allianz, Beiersdorf, Fresenius, Fresenius Medical Care, Henkel, Heidelberg Cement, Linde und Wirecard.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Enteignung privater Wohnungsbaugesellschaften unter bestimmten Bedingungen nicht ausgeschlossen. „Die Enteignung ist eine Möglichkeit, die im Grundgesetz verankert ist“, sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie glaube allerdings, dass sie „immer die Ultima Ratio“ sein müsse. Die SPD-Spitze hat sich bislang gegen Enteignungen ausgesprochen. Dadurch werde „nicht eine einzige neue bezahlbare Wohnung geschaffen“, sagte etwa die heutige kommissarische Parteichefin Manuela Schwesig im April.

Angesichts jüngster Hitzewellen fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Arbeitgeber dazu auf, ihren Mitarbeitern längere Auszeiten zur Mittagszeit zu ermöglichen. „Südliche Länder machen es vor: Bei einer Hitzewelle brauchen wir auch in Deutschland eine Siesta“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der „Saarbrücker Zeitung“.

Im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal überprüft die Staatsanwaltschaft Stuttgart den Autozulieferer ZF. „Es geht um die Frage, ob möglicherweise bei Getriebesteuerungs-Software Strategien enthalten waren, die Auswirkungen haben könnten auf Ergebnisse zum Verbrauch und zur Emission“, sagte ein Sprecher der Behörde.

Die Aktie der Spielvereinigung Unterhaching wird vom 15. bis zum 26. Juli zum Stückpreis von 8,10 Euro zur Zeichnung angeboten. Die 954 365 Aktien stammen nach Angaben des Vereins vollständig aus einer Kapitalerhöhung. Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen unter anderem in den Profikader, das Nachwuchsleistungszentrum und das Stadion fließen.

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