Paris – Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat sich für ein gemeinsames europäisches Vorgehen bei der Nominierung eines neuen Präsidenten des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgesprochen. Es brauche „eine europäische Einigung für die bestmögliche Personalie“, sagte Le Maire.
Die amtierende IWF-Chefin Christine Lagarde war zuvor als künftige EZB-Präsidentin nominiert worden. Die 63-Jährige erklärte daraufhin, sie werde ihr derzeitiges Amt während der Nominierungsphase ruhen lassen. Für ihre Nachfolge kursieren bereits eine ganze Reihe möglicher Kandidaten, etwa der französische Zentralbankchef François Villeroy de Galhau oder EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici. Ein denkbarer deutscher IWF-Chef wäre der derzeitige Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann. afp