Im deutschen Luftraum hat sich die Zahl potenziell gefährlicher Drohnen im ersten Halbjahr 2019 nicht mehr erhöht. Nach Jahren stetigen Anstiegs gingen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) innerhalb der ersten sechs Monate 70 Berichte über Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen ein. Das waren 5 weniger als zur Hälfte des bisherigen Rekordjahrs 2018, wie das bundeseigene Unternehmen mitteilte. Im Gesamtjahr 2018 waren letztlich 158 Drohnenflüge registriert worden, die dem normalen Luftverkehr gefährlich nahe gekommen waren. Unter anderem musste wegen Drohnensichtungen der Betrieb am größten deutschen Flughafen in Frankfurt vorübergehend eingestellt werden.
Die britische Fluggesellschaft British Airways muss nach einem Hackerangriff im vergangenen Jahr mehr als 183 Millionen Pfund (204 Millionen Euro) Strafe zahlen. Die britische Datenschutzbehörde ICO kündigte die Strafe wegen des Verstoßes gegen europäische Datenschutzbestimmungen an. Im vergangenen Jahr hatten Hacker die persönlichen Daten und Bankverbindungen von hunderttausenden Kunden gestohlen. Wenn ein Unternehmen die Daten seiner Kunden nicht vor „Verlust, Schaden oder Diebstahl schützt, ist das mehr als eine Unannehmlichkeit“, teilte die Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham mit. Das Gesetz sei in diesem Punkt klar: „Wenn Sie mit persönlichen Daten betraut werden, müssen Sie darauf aufpassen.“
Chinas Automarkt hat zum ersten Mal seit Beginn der Absatzflaute vor einem Jahr wieder zugelegt. Im Juni seien mit 1,8 Millionen Fahrzeugen 4,9 Prozent mehr Pkw an Kunden verkauft worden als im Vorjahresmonat, teilte der Branchenverband China Passenger Car Association (PCA) am Montag in Peking mit. Zuvor war der Markt laut PCA-Daten zwölf Monate lang auf dem Rückzug gewesen.
Am deutschen Aktienmarkt sind die Anleger am Montag in der Defensive geblieben. Positive Daten vom US-Arbeitsmarkt hatten bereits am Freitag für Unsicherheit darüber gesorgt, ob es tatsächlich zu der erhofften deutlichen Zinswende durch die US-Notenbank Fed kommt. Der Leitindex Dax schloss nun 0,20 Prozent tiefer bei 12 543,51 Punkten.
Im MDax verloren Fuchs-Petrolub-Papiere gut 4 Prozent. Ebenfalls weit hinten im MDax landeten die Aktien von Delivery Hero mit einem Abschlag von rund 2 Prozent. Im Nebenwerte-Index SDax brachen Washtec-Aktien um knapp 12 Prozent ein. Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite von minus 0,39 Prozent auf minus 0,37 Prozent zu.