IN KÜRZE

Mehr Strom aus Offshore-Windkraft

von Redaktion

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Kriminelle 170 Mal Geldautomaten in Deutschland manipuliert, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Im Vorjahreszeitraum gab es 282 Fälle. In Bayern gabe es 21 so genannte „Skimming“-Angriffe“, in Berlin waren es 106.

Zum Beginn der Sommerreisezeit fordert die Gastronomie-Gewerkschaft NGG eine Rückverstaatlichung der deutschen Autobahnraststätten. Aus Sicht der Gewerkschaft hatte die Privatisierung vor 20 Jahren für Gäste und Personal gleichermaßen negative Folgen: „Während Reisende sogar für den Toilettengang mit 70 Cent zur Kasse gebeten werden, arbeiten Beschäftigte teils unter prekären Bedingungen“, kritisierte der bayerische NGG-Landesvorsitzende Mustafa Öz am Sonntag.

Post-Vorstandschef Frank Appel will das Zustellsystem der Deutschen Post DHL nach Kritik in der Vergangenheit verbessern. Dabei sollen die Kunden bei der Paketzustellung zeitgenau über den Weg der Lieferung informiert werden. „Unsere Kunden sollen zuerst per E-Mail eine ungefähre Zeit erhalten, zu der der Zusteller kommt. Und 15 Minuten vor Ankunft gibt es dann eine erneute Mail mit der genauen Zeit, die wir anhand der per GPS erfassten Position des Lieferwagens berechnen“, sagte Appel der „Rheinischen Post“ und dem „Bonner General-Anzeiger“.

Amazon will in seinen bundesweit über 35 Standorten in Deutschland bis Ende 2019 mehr als 2800 neue unbefristete Arbeitsplätze schaffen. Damit steige die Zahl der Mitarbeiter auf deutlich über 20 000, kündigte der amerikanische Online-Händler an. Ebenfalls für dieses Jahr sei die Eröffnung des 13. Logistikzentrums in Mönchengladbach geplant. Deutschland-Chef Ralf Kleber wirbt mit „exzellenter Bezahlung, hervorragenden Karrieremöglichkeiten und attraktiven Zusatzleistungen“.

Die Windkraftwerke auf der deutschen Nordsee haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 9,51 Terawattstunden (TWh) Strom in das Netz eingespeist – gut 16 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte der Netzbetreiber Tennet mit. Die Windanlagen auf der Ostsee, die nicht zum Netzgebiet von Tennet gehören, haben weitere 2,13 TWh-Strom eingespeist Insgesamt kommt der Windstrom aus Nord- und Ostsee auf 11,64 TWh, gegenüber gut 9 TWh im ersten Halbjahr 2018. Die Windernte auf See macht damit stabil rund 15 Prozent des gesamten Windstroms in Deutschland aus und rund 4 Prozent der gesamten Stromerzeugung.

Artikel 2 von 5