BÖRSE

Dax rutscht noch tiefer in den Keller

von Redaktion

Angesichts des eskalierenden Handelskonflikts zwischen China und den USA hat sich die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt fortgesetzt. Der Dax war im Handelsverlauf am Montag auf den tiefsten Stand seit Anfang Juni abgesackt und schloss 1,80 Prozent niedriger bei 11 658,51 Punkten. In der Vorwoche war der deutsche Leitindex bereits um 4,4 Prozent eingeknickt. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, verlor zu Wochenbeginn 2,29 Prozent auf 25 038,14 Zähler.

Der Euro ist gestiegen. Am Nachmittag erreichte der Kurs ein Tageshoch bei 1,12 US-Dollar, nachdem die Gemeinschaftswährung in der vergangenen Nacht bei 1,1110 Dollar gehandelt worden war. „Für den Devisenmarkt startet die neue Woche mit nicht kalkulierbaren Unsicherheiten“, beschrieb Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank die Lage. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China war das alles beherrschende Thema und sorgte für eine verstärkte Flucht in sichere Anlagen. Stark gefragt waren der japanische Yen und der Schweizer Franken.

Artikel 3 von 7